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Sexspielzeug Fantasien – er wollte es ihr nicht verraten!
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peinliche Vibrationen und andere erotische Fantasien

„Apropos verbrennen!“, wechselt Coco plötzlich das Thema. „Wenn wir schon mal von Sexspielzeug Fantasien reden, was meinst Du, was mir Letzens in die Hände gefallen ist?“ Siegessicher grinst sie Kathy an, als würde sie spüren, wie mir das Herz gleich in die Hose fällt.
„Mein lieber Rico lebt tatsächlich seine erotische Fantasien mit Sexspielzeug aus und hat sich heimlich Vibratoren zugelegt, die nicht gerade harmlos aussehen!“. Die Künstlerpause, die sie darauf folgen lässt, versetzt mich in den freien Fall, mit allen Gefühlen, die damit verbunden sind.
Kathy hebt gespannt den Kopf und ich selber schaue beunruhigt zu Coco. Ich muss sie dringend abhalten, mein Geheimnis vor Kathy zu lüften. Auf jeden Fall hat Coco jetzt aus dem ein oder anderem Grund unsere volle Aufmerksamkeit.
„Ich weiß gar nicht, was er damit macht“, heuchelt Coco die Überraschte. „Ich sollte es mir mal zeigen lassen. Vielleicht gleich jetzt?“
Ich spüre, wie ich rot anlaufe. Mein Gesicht ist heiß und die Haut brennt förmlich. Kathy schmunzelt, als würde sie den Vorschlag von Coco tatsächlich gut finden. Noch kann ich den Unwissenden spielen und hoffen, dass sie mir wenigstens das erlaubt und von ihrem Vorhaben gnädiger Weise ablässt.
Aber sie steht auf und geht hinüber zum Schrank. Mit Schrecken wird mir bewusst, was sie dort gefunden hat. Bisher habe ich nicht den Mut gefunden, ihr davon zu beichten. Coco dreht sich noch einmal um, als wäre das meine letzte Chance, ihr von meinen Sexspielzeug Fantasien zu beichten.
„Und hast du dir schon eine Ausrede einfallen lassen?“, fragt sie schnippisch, während sie sich die drei kleinen Kartons schnappt, die ich wohl nicht sorgfältig genug dort versteckt habe.
Ich ärgere mich kurz, dass ich so nachlässig war. Aber für immer verstecken wollte ich sie ja gar nicht. Es gab nur noch keine Gelegenheit, sie zu präsentieren – zumindest nicht ohne vor Peinlichkeit im Boden zu versinken.
Aber das bringt mir jetzt auch nichts mehr. Ich stottere: „Das habe ich schon lange. Ich habe es nur einmal getestet. War eben neugierig und es war dann doch nichts. Mit dir ist es eben viel schöner!“ Ich hoffe, dass diese Begründung Coco versöhnlich stimmt.
Doch das macht es wohl nicht. Sie schnaubt verächtlich, als würde sie mir kein Wort glauben. Sie schnappt sich den größten der Kartons. „Herkules“, liest sie vor. Dann mustert sie mich von oben bis unten. „Da wundert mich nichts mehr!“
Sie kommt zurück zum Tisch und stellt die Kartons vor Kathy auf. „Hast du eine Ahnung, was das für ein Zeug hier ist, mit dem sich Rico heimlich befriedigt, wenn er seine Sexspielzeug Fantasien auslebt?“
Ich protestiere und werfe einen giftigen Blick zu ihr rüber, aber wohl eher, um meine aufschießende Lust zu verbergen. Kathy traue ich mir erst gar nicht, anzuschauen. Was ich eben noch gemacht habe, ist mir nur allzu bewusst.
Trotzdem sehe ich im Augenwinkel, wie Kathy den ersten Karton in die Hände nimmt. „Nun ja, dass hier sieht noch harmlos aus. Ein Vibrations-Ei, das ihn langsam zum Höhepunkt summt“, verkündet sie aufgeklärt.
Jetzt funkle ich auch Kathy böse an.
Sie lässt sich aber davon nicht beeindrucken und schätzt begierig ab, ob und wie die Ringe mit dem Ei bei mir passen werden. Sie steckt zuerst zwei Finger durch, schüttelt dann den Kopf und nimmt noch einen dritten. Dann probiert sie mit der Fernbedienung die verschiedenen Stufen aus. Anschließend lächelt sie mich nachsichtig an, als könne sie verstehen, wenn ich mir damit einen runterhole. Tatsächlich habe ich das nur ein einziges Mal gemacht, denn eigentlich wollte ich das mit Coco ausprobieren.
Vorsichtig stellt sie den Karton wieder ab, als würde er aus dünnem Glas bestehen. „Willst du sehen, wie das in Echt funktioniert?“, fragt Coco verschwörerisch. Zum Glück schüttelt Kathy anständigerweise den Kopf, jedoch nicht, ohne nochmal vorher darüber nachzudenken.
Sie will wohl doch wissen, was meine erotischen Fantasien mit Sexspielzeug zu tun haben. Sie wird mich hoffentlich nicht fragen und erst recht nicht sagen: „Zeig es mir!“